KI-gestützte Methoden der Partizipation bei Großveranstaltungen - Civic Innovation Platform

KI-gestützte Methoden der Partizipation bei Großveranstaltungen

Inklusive Debatten zu führen, in denen alle Gruppen berücksichtigt werden, ist insbesondere online eine Herausforderung. Um dies bei partizipativen Großveranstaltungen dennoch zu ermöglichen, möchte die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden in Zusammenarbeit mit den Firmen Code Camp Leipzig UG, beta – Die Beteiligungsagentur GbR und Vivien Mast AI Solutions eine KI-Lösung entwickeln, die der Moderation während des Events Dynamiken transparent abbildet und so die aktive Teilhabe aller fördert.

Weswegen seid ihr ein starkes Team?

Gemeinsam hat unser Team langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Software und Künstlicher Intelligenz, in der Organisation partizipativer Prozesse und Veranstaltungen, und in der Gestaltung und wissenschaftlichen Untersuchung von Mensch-Maschine-Interaktion. Zudem arbeiten alle Beteiligten seit langem multidisziplinär und innovativ. Damit haben wir die besten Voraussetzungen, genau an der Schnittstelle dieser verschiedenen Bereiche ein erfolgreiches Projekt auf die Beine zu stellen.

Eure Idee in drei Sätzen erklärt.

Die KI-Lösung soll bei der Moderation von partizipativen Großveranstaltungen die Strukturierung des Diskurses unterstützen und dadurch deutlich mehr aktive Beteiligung der Teilnehmenden und gezielteres Erarbeiten konkreter Ergebnisse ermöglichen.

Dies soll großen Organisationen (Unternehmen, Vereinen, Kommunen) helfen, die Betroffenen gezielter und effizienter in Entscheidungsprozesse einzubeziehen und damit einen entscheidenden Beitrag einer demokratischeren Gesellschaft leisten.

Was macht eure Idee besonders?

Neue partizipative Moderationstechniken wie Open Spaces oder Liberating Structures ermöglichen ein sehr hohes Maß an Interaktion und Co-Kreation vieler Teilnehmender. Digitale Tools hingegen sind auf einzelne Aspekte wie das Voting vorgefertigter Optionen beschränkt. Unser Tool soll Zusammenhänge zwischen vielfältigen Beiträgen in Echtzeit sicht- und navigierbar machen, und somit die Dynamik und Interaktivität modernster Moderationstechniken optimal unterstützen.

Wie geht’s jetzt weiter?

Aktuell erarbeiten wir im Detail unseren zentralen Use Case, anhand dessen wir beispielhaft einen mehrstufigen partizipativen Prozess modellieren. Außerdem untersuchen wir die technische Machbarkeit anhand einer kleinen Fallstudie, und klären die organisatorischen und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen, um iterativ Prototypen zu entwickeln und in realen Veranstaltungen regelmäßigen Praxistests unterziehen zu können.