Konstruktive Mensch-KI-Kooperation - Civic Innovation Platform

Konstruktive Mensch-KI-Kooperation

Die Identifizierung von Kompetenzen, die Menschen und KI zu einer konstruktiven Zusammenarbeit befähigen, und die Entwicklung von menschenzentrierten Gestaltungsempfehlungen stehen im Mittelpunkt der Ideenskizze. Dabei zielen die Fachhochschule Bielefeld, die Universität Hohenheim, die FOM Hochschule für Oekonomie & Management sowie die youCcom GmbH auf eine bedachte, nachhaltige und effektive Nutzung von KI, um menschliche Fehlbeanspruchung durch eine Technologie, die unsere Lebens- und Arbeitswelt durchdringt, zu vermeiden.

Weswegen seid ihr ein starkes Team?

Unser Team ist sehr interdisziplinär und sektorenübergreifend aufgestellt. Die Hochschulvertreter*innen bringen Expertise aus den Bereichen Digitalisierung der Arbeitswelt und Stressforschung mit und youCcom bereichert das Projekt mit praktischen Erfahrungen aus der Organisations- und Kompetenzentwicklung. Zudem unterstützen die IHK Ostwestfalen als weiterer Multiplikator und die beiden Start-ups AiZUBI UG und ARTiTEX GmbH mit ihrer Expertise in der Entwicklung, Gestaltung und Einführung von KI-Systemen in Unternehmen.

Eure Idee in drei Sätzen erklärt.

Da KI-Systeme zunehmend eigeninitiativ handeln, entstehen kooperative Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI am Arbeitsplatz, welche bei Arbeitnehmer*innen akuten oder chronischen Stress auslösen können. Die Idee ist, Lösungen vorzuschlagen, wie menschliche Fehlbeanspruchung in der Mensch-KI-Kooperation vermeidbar ist. Hierzu werden wichtige Kompetenzen für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI identifiziert und menschenzentrierte Gestaltungsempfehlungen entwickelt.

Was macht eure Idee besonders?

Die Datenerhebung soll mit digitalen Technologien, z.B.Wearables, geschehen, welche die Messung von Stress mittels Lifelogging ermöglichen. Dies bietet eine höhere Genauigkeit gegenüber klassischen Erhebungsinstrumenten. Zudem können durch kontinuierliche Messungen spezifische Situationen besser erkannt werden. Die Themen Stress, Kompetenzentwicklung und menschenzentrierte Technikgestaltung werden erstmals auf integrierte Weise im Kontext von Mensch-KI-Kooperation betrachtet.

Wie geht’s jetzt weiter?

Im Rahmen gemeinsamer Workshops werden wir als Team weiter an der Konkretisierung unseres Ansatzes arbeiten und genau spezifizieren, wie wir die angestrebten Projektziele erreichen können. Hierzu werden wir innovative Methoden der Datengewinnung und der Verbreitung unserer Erkenntnisse in die Praxis zielorientiert miteinander verzahnen.