Physio für die Hosentasche - Civic Innovation Platform

Physio für die Hosentasche

Therapeutisches KI-basiertes Training fürs Büro und die Reha zuhause

Physiotherapeutisches Heim- und Arbeitsplatztraining mit Echtzeit-Feedback zur Bewegungsausführung: Das steckt hinter der Idee des Physiotherapeuten für die Hosentasche. Zusammen mit dem Ringer-Verband Sachsen e.V. möchten die eCovery GmbH, ZESBO ‒ das Zentrum zur Erforschung der Stütz- und Bewegungsorgane sowie KIMS-EAO (Management School der Universität Kassel) eine Anwendung entwickeln, mit der auch bestehende Therapiekonzepte für die Trainings verbessert werden können.

Weswegen seid ihr ein starkes Team?

Wir bringen diverse Blickwinkel auf ein gemeinsames Thema ein: Die Gesunderhaltung von Arbeitnehmer*innen. Dabei legen wir Erfahrungen aus den Fachbereichen Sensorik, Data Science, Arbeitspsychologie, Biomechanik und Leistungssport übereinander und sind zudem an zwei Standorten vertreten (Leipzig, Kassel), so dass auch regionale Unterschiede Eingang finden. Für komplexe Fragestellungen gibt es keine einfachen Lösungen, deshalb ist die Bündelung von Kompetenzen ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Eure Idee in drei Sätzen erklärt.

Wir bieten einen Physiotherapeuten für die Hosentasche: Einen smarten Begleiter für das Therapietraining im HomeOffice oder überall sonst. Unsere medizinisch fundierte App soll mit Sensorik und KI ausgestattet werden und Arbeitnehmer*innen sowie Patient*innen helfen, zuhause selbst zu ihrer Genesung oder Gesunderhaltung beizutragen. Dank integrierter KI lernt die App aus den Trainings tausender Teilnehmer*innen immer weiter dazu und liefert dadurch allen Nutzer*innen immer bessere Empfehlungen und Ergebnisse.

Was macht eure Idee besonders?

Wir kombinieren die Grundlagen eines Medizinproduktes (eCovery Therapie-App) mit Bewegungssensoren, einem Machine Learning Ansatz und Wissen aus dem Bereich Arbeitspsychologie. So entsteht eine App, die nicht nur fundiert anleitet, sondern auch smart steuert und motiviert (und das immer besser, Training für Training). Mit Sportler*innen und Nicht-Sportler*innen lernen wir die App unter Laborbedingungen an und bringen sie dann nach Hause ins Wohnzimmer. Diese Detailliebe ist bislang unerreicht.

Wie geht’s jetzt weiter?

Wir leiten nun die ersten Schritte für die Umsetzung der Pilotskizze ein: Sportler*innen und Nicht-Sportler*innen werden mithilfe von Bewegungssensoren trainieren und die KI anlernen, während Expert*innen des Bewegungslabors die Ausführungsqualität jeder Übung einordnen und damit das Idealbild der Bewegungen schärfen. Parallel legen wir die psychologischen Grundlagen für ein Motivationsmodell für Arbeitnehmer*innen, so dass wir bereit sind für eine Erprobung der Lösung im größeren Umfang. Gemeinsam wird es KI!

Kontakt zum Projektteam