EBENBILD - Mit KI sich selbst begegnen - Civic Innovation Platform

EBENBILD - Mit KI sich selbst begegnen

Mentale Gesundheit ist ein wichtiges Thema in der Gesellschaft - klassische Coaching-Angebote sind jedoch personal- und kostenintensiv. Durch die Projektidee EBENBILD sollen Menschen die Möglichkeit haben, sich mithilfe von KI selbst so zu sehen, wie andere sie sehen. EBENBILD soll soziale Kompetenzen und emotionale Intelligenz fördern. Begleitet werden soll der Prozess stets von erfahrenem Coaching-Personal. Das Projektteam besteht aus der MfW Studio ix gUG und dem Museum für Werte e.V.

Weswegen seid ihr ein starkes Team?

Wir sind unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Hintergründen. Das schafft verschiedene Perspektiven und unterschiedlichste Lösungsansätze für die kommenden Probleme und Rückschläge. Dadurch können wir so fokussiert wie nötig und so kreativ wie möglich mit der Projektidee umgehen.

Eure Idee in drei Sätzen erklärt.

Der Einsatz von KI spielt in der Persönlichkeitsentwicklung bisher kaum eine Rolle. In historischen Versuchen und einfachen Ansätzen, wie Eliza oder PARRY, lässt sich jedoch bereits das große Potenzial erkennen. Denn Technologie-unterstützte Persönlichkeitsentwicklung bietet in der Tat große Potenziale, um eine breitere Masse durch Peer-to-Peer Coaching zu erreichen und niedrigschwellige Angebote zu machen. Wir wollen durch die Verzahnung von gegenwärtigen Coaching-Setups (räumliche Erfahrung) mit Video-Formaten innovative persönlichkeitsentwickelnde Angebote entstehen lassen, die soziale Kompetenzen und emotionale Intelligenz fördern.

Was macht eure Idee besonders?

Ziel ist es, persönlichkeitsentwickelnde Angebote für die breite Gesellschaft zu demokratisieren. Denn durch Transformationen der Arbeitswelt und gesellschaftlicher Umwälzungsprozesse wirken Kräfte auf uns. Mentale Gesundheit und die Auseinandersetzung mit uns selbst wird wichtiger. Klassische Coaching-Angebote sind jedoch relativ innovationsarm, personal- und kostenintensiv. Als eine künstlerisch-kreative Auseinandersetzung macht EBENBILD das Angebot als KI-Anwendung, neue Wege der Persönlichkeitsentwicklung zu gehen.

Wie geht’s jetzt weiter?

Wir entwickeln in einem ersten Schritt den Prototypen, der intensiv erprobt und iteriert werden soll. In einem zweiten Schritt wird das Konzept in ein Interface und eine Designsprache gegossen, um es möglichst niedrigschwellig nutzbar werden zu lassen. Der dritte Schritt soll dann dem wissenschaftlichen Validieren dienen: In welchem Setup funktioniert diese KI-Anwendung besonders gut? In welchem Setup funktioniert sie weniger?