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Das Projekt - Civic Innovation Platform

Über die Civic Innovation Platform (CIP)

Unsere Gesellschaft verändert sich unter dem Einfluss neuer Technologien so schnell wie vielleicht nie zuvor. Die digitale Transformation und die zunehmende Durchdringung vieler Lebensbereiche mit auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Anwendungen bedeutet aber nicht nur technologischen Wandel, sondern bringt auch strukturelle, organisationale und kulturelle Veränderung mit sich.

Während im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich Innovationen auf der Grundlage neuer Technologien durch eingeführte Methoden, Instrumentarien und eine bewährte Förderlandschaft systematisch vorangetrieben werden, stehen für Innovationsprozesse im Bereich der sozialen Technikgestaltung nur punktuell entsprechende Ressourcen zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund erprobt die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft im BMAS mit dem Projekt Civic Innovation Platfom (CIP), wie Impulse für KI-Anwendungen, die dem gesellschaftlichen und sozialen Fortschritt dienen, wirksam unterstützt werden können: von der Idee über die Konzeptentwicklung bis hin zu Umsetzung und Transfer.

Eine neue Form der Innovationsförderung: offen und vielfältig wie die Gesellschaft

Dabei setzt das Projekt nicht nur auf finanzielle Förderung, sondern auf Vernetzung, Kollaboration und gegenseitige Beratung. Die Civic Innovation Platform stellt hierfür im Sinne der Open Innovation-Idee eine gemeinsame Internetplattform zur Verfügung. Durch neue, vielleicht auf den ersten Blick unkonventionelle Partnerschaften können so innovative Projekte nah am konkreten gesellschaftlichen Bedarf entstehen. Damit ist die Civic Innovation Platform nicht allein: Sie versteht sich als Baustein und Bestandteil eines wachsenden KI-Ökosystems für das Gemeinwohl, in das sie ihre Möglichkeiten einbringen und das sie aktiv mit aufbauen und mitgestalten will.

Das Potenzial von Civic Innovation

Unter Civic Innovation verstehen wir einerseits Innovationsprozesse, deren Impulse aus der Gesellschaft kommen – von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Unternehmen, Organisationen und Institutionen –, und die darauf abzielen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Allgemeinheit zu verbessern; andererseits alle Innovationen, die gesellschaftlichen und sozialen Fortschritt zum Ziel haben und dabei die jeweiligen gesellschaftlichen Akteur*innen und Gruppen systematisch einbeziehen. Das Konzept setzt auf den Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen, Branchen und Bereichen – offen, auf Augenhöhe und auf anwendbare Lösungen ausgerichtet.

Ein solcher Prozess braucht Freiräume und Zeit. Mit unserem Förderprogramm wollen wir optimale Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer sich gute Ideen zu innovativen Projekten und diese zu nützlichen Anwendungen entwickeln können. Dabei stehen technische Konzepte im Mittelpunkt, die Engagement, Inklusion und Partizipation stärken, Kommunikation fördern und die gesellschaftliche Aneignung von digitaler Technologie unterstützen. Ausgehend vom tatsächlichen gesellschaftlichen Bedarf profitieren davon alle Beteiligten: die Projektpartner*innen, die Bürger*innen und nicht zuletzt auch die Entwicklung der Technologie selbst.

Aus gemeinschaftlichen Ideen werden Projekte

Ideen entstehen in einem kreativen Prozess. Mit einem Ideenwettbewerb wollen wir optimale finanzielle Rahmenbedingungen dafür schaffen. Die besten Projektideen erhalten neben einem Preisgeld in Höhe von bis zu 20.000 Euro auch ideelle Unterstützung durch Beratung und Workshops (mehr Infos). In einem nächsten Schritt wird der Ideenwettbewerb durch ein weiteres Förderprogramm ergänzt. Ausgereifte Konzepte können dann eine Projektförderung beantragen, die dafür sorgt, dass aus guten Ideen auch gute Anwendungen in der Praxis werden. Im Rahmen der entsprechenden Förderrichtlinie (mehr Infos) werden Projektpartnerschaften mit bis zu 250.000 Euro unterstützt.