Start - Civic Innovation Platform

Unterschiedliche Menschen arbeiten alleine oder zusammen an digitalen Projekten.

Ideenwettbewerb
+++ 25 Ideen ausgezeichnet +++

Prämierte Ideen ansehen

Willkommen auf der Civic Innovation Platform!

Gemeinsam wird es KI! Was meinen wir damit? Gute Ideen, unterschiedliche Kenntnisse und Erfahrungen sowie der Wille, zusammenzuarbeiten, um unsere Gesellschaft voranzubringen − all das muss zusammenkommen, damit Künstliche Intelligenz „unsere“ KI wird.

Diese Plattform steht allen offen, die KI-Technologien für gesellschaftlichen und sozialen Fortschritt nutzbar machen wollen, und die beispielsweise

  • wissen, wie KI funktioniert, wofür man sie einsetzen kann und wie man sie programmiert;
  • eine Idee haben, wie man mit dem Potenzial, das in ihren Datenbanken schlummert, Leben und Arbeit vieler Menschen verbessern könnte;
  • die sozialen Bedürfnisse kennen, auf die KI eine Antwort sein könnte und
  • die mit gemeinwohlorientierten KI-Anwendungen wirtschaftlichen Erfolg zum Beispiel im Sinne eines Social Entrepreneurship – anstreben.

Ob ihr nun Programmierer*innen seid oder in Start-ups, Betrieben, Verbänden, Organisationen, Verwaltungen, Gewerkschaften oder Forschungseinrichtungen arbeitet: Macht aus eurer Idee ein Gemeinschaftsprojekt; registriert euch und begebt euch auf die Suche nach Partner*innen, die euch für die Umsetzung eurer Idee noch gefehlt haben. Auf dieser Plattform findet ihr Gleichgesinnte, die gemeinsam daran arbeiten wollen, dass aus guten Ideen Wirklichkeit wird.

Zweite Runde des Ideenwettbewerbs startet im Frühjahr!

Macht aus eurer Idee ein Gemeinschaftsprojekt; registriert euch und beteiligt euch gemeinsam an unserem Ideenwettbewerb. Wenn sich technologische mit emotionaler und kreative mit sozialer Intelligenz verbindet: Dann wird es unsere KI.

Die Einreichungsfrist für die erste Runde des Ideenwettbewerbs ist abgelaufen, und wir haben viele und vielversprechende Einreichungen bekommen. Die besten werden im März ausgezeichnet. Doch es gilt: Nach dem Ideenwettbewerb ist vor dem Ideenwettbewerb und das Community-Building geht weiter! Registriert euch, stellt eure Ideen ein, findet euch in Projektteams zusammen und reicht eure Ideenskizze in der nächsten Runde ein.

Aktuelles und Termine

    • Aktuelles

    • Ideenwettbewerb

    • Runde 1

    Ideen für gemeinwohlorientierte KI-Anwendungen: Erste Preisverleihung der Civic Innovation Platform

    Am 10. März 2021 zeichnete Bundesminister Hubertus Heil die 25 überzeugendsten Ideen bei der virtuellen Preisverleihung der ersten Runde des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam wird es KI“ aus. Vor allem begeisterten die Innovationskraft und Vielfalt der Ideen sowie der Anspruch, dabei stets die Bedarfe der Gesellschaft in den Blick nehmen.

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  • Eine Person übergibt eine Urkunde an einen Gewinner bei einer virtuellen Preisverleihung.
    • Termine

    • Ideenwettbewerb

    • Runde 1

    Erster Ideenwettbewerb: 25 Projektideen ausgezeichnet!

    Das Gremium der Civic Innovation Platform, vertreten durch die Kooperationspartner*innen und das BMAS, hatte die Einreichungen der ersten Runde des Ideenwettbewerbs diskutiert und bewertet. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: 25 Ideen wurden am 10. März 2021 bei der Preisverleihung von Bundesminister Hubertus Heil ausgezeichnet.

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    • Termine

    • Ideenwettbewerb

    • Runde 1

    Preisverleihung am 10. März 2021

    Am 10. März 2021 werden die besten Ideenskizzen, die im Rahmen des Ideenwettbewerbs der Civic Innovation Platform eingereicht wurden, ausgezeichnet. Bei der virtuellen Preisverleihung werden Ideen, die auf eine innovative und gemeinwohlorientierte KI-Nutzung abzielen, mit jeweils bis zu 20.000 Euro prämiert.

    Termin herunterladen: Preisverleihung am 10. März 2021 Weiterlesen: Preisverleihung am 10. März 2021

Aktuelle Zahlen

  • Papierflugzeug Icon

    Eingereichte Projektideen

    116

    Projektideen eingereicht

  • Nominierte Projektideen

    36

    Projektideen nominiert

  • Pokal Icon

    Prämierte Projektideen

    25

    Projektideen prämiert

Neueste Projektideen

  • Projektidee

    Meta - der weltweit erste Antidiskriminierungschatbot

    18. März 2021

    Meta ist der weltweit erste Antidiskriminierungschatbot mit der Mission Betroffenen von Diskriminierungen digital und barrierefreie zu beraten. Meta ist für Betroffene kostenlos, kann eine Vielzahl an NutzerInnen parallel beraten, jederzeit, anonym übers Handy oder am PC.

    Gesuchte Partner*innen

    Bildungseinrichtung,
    Forschungseinrichtung,
    Öffentliche Einrichtung,
    Verband/Verein

    Mehr erfahren
  • Projektidee

    Eingereicht - Runde 1

    Merlin AIO – Das freie All-in-One KI-System für alle

    04. März 2021

    Merlin AIO (kurz: Merlin) ist ein auf Open-Source-Software basierender, lernender, digitaler Sprachassistent, der im Gegensatz zu anderen bekannten Systemen auch ohne Internetverbindung auskommt, so dass man die volle Kontrolle über alle Daten behält.

    Mehr erfahren
  • Projektidee

    KEY2BE.ME Community zur Berufsorientierung

    04. März 2021

    KEY2BE.ME - Berufsorientierung im Netzwerk. Zu den bestehenden Online Netzwerk Events soll eine Plattform entstehen, in der die Community zusammen kommt, Wissen zur Berufsorientierung teilt und die "passenden" Menschen zueinander finden und voneinander lernen. Dafür braucht es KI

    Gesuchte Partner*innen

    Bildungseinrichtung,
    Kommune,
    Öffentliche Einrichtung,
    Verband/Verein

    Mehr erfahren

So unterstützen wir die unterschiedlichen Phasen eures Projektes

  • Ein Mensch steigt aus einem Laptop, ein anderer Mensch hilft dabei.

    1. Ideen vorstellen und Partner*innen finden

    Ihr habt eine konkrete Idee, wie man KI sinnvoll einsetzen und damit die Gesellschaft weiterbringen könnte? Auf der Civic Innovation Platform könnt ihr eure Ideen kurz vorstellen, Kontaktinformationen für den Austausch mit Gleichgesinnten hinterlegen und passende Partner*innen finden, die ein ähnliches Interesse verfolgen.

  • Zwei Menschen stehen vor einem Whiteboard und besprechen etwas.

    2. Gemeinsam Grundkonzept entwickeln

    Sobald sich zwei oder mehrere Projektpartner*innen zusammengefunden haben, könnt ihr die Idee gemeinsam weiterentwickeln und schriftlich skizzieren. Die Civic Innovation Platform begleitet euch dabei mit Informationsmaterialien.

  • Drei Menschen sitzen und stehen an einem Tisch und stimmen etwas ab.

    3. Proof of Concept: Sichert euch bis zu 20.000 Euro

    Die fertige Ideenskizze könnt ihr für den Ideenwettbewerb einreichen. Nach Prüfung und Vorauswahl durch die Denkfabrik werden die besten Ideen im Rahmen eines Elevator-Pitches identifiziert. Ihr habt dabei die Gelegenheit, eure Idee zu präsentieren und sie mit Expert*innen zu diskutieren; die Letztentscheidung liegt beim BMAS. Zwei Mal im Jahr werden so bis zu 15 Ideenskizzen mit einem Betrag von bis zu 20.000 Euro ausgezeichnet.

  • Zwei Menschen halten einen großen Check in ihren Händen.

    4. Von der erfolgreichen Projektskizze zum ausgereiften Konzept

    Hat eure Idee überzeugt, unterstützen wir ihre Weiterentwicklung zu einem ausgereiften Konzept finanziell und ideell, zum Beispiel durch Vernetzung und beratende Workshops zu Themen wie Open Source, Datenschutz oder Kommunikation. Am Ende steht ein ausgereiftes Konzept, das die wesentlichen Anforderungen für eine Antragstellung bei einem Förderprogramm erfüllt.

  • Ein Mensch verbindet digital zwei Menschen miteinander.

    5. Eure Idee wird Wirklichkeit durch eine Projektförderung von bis zu 250.000 Euro

    Jetzt wird es ernst: Damit aus guten Ideen auch langfristige, nachhaltige Projekte werden, unterstützen wir pro Jahr bis zu zehn Projekte mit jeweils bis zu 250.000 Euro. Wir begleiten euch auf der Civic Innovation Platform, zeigen eure wichtigsten Projektfortschritte und helfen euch, die fertige KI-Anwendung bekannt zu machen.

Häufig gestellte Fragen

  • Unter Civic Innovation verstehen wir Innovationsprozesse, deren Impulse aus der Gesellschaft kommen – von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Unternehmen, Organisationen und Institutionen und die darauf abzielen, die Lebensbedingungen für die Allgemeinheit zu verbessern. Außerdem alle Innovationen, die gesellschaftlichen und sozialen Fortschritt zum Ziel haben und dabei die jeweiligen gesellschaftlichen Akteur*innen und Gruppen systematisch einbeziehen. Das Konzept setzt auf den Austausch und die Kollaboration zwischen verschiedenen Disziplinen, Branchen und Bereichen – offen, auf Augenhöhe und auf anwendbare Lösungen ausgerichtet.

    Civic Innovation bringt verschiedene Logiken zusammen: Welche ungelösten gesellschaftlichen Bedarfe gibt es regional oder überregional, und welche neuen, technologischen Möglichkeiten könnten zur Lösung beitragen? Hier setzt das Konzept der Civic Innovation Platform an, indem sie Akteur*innen zusammenbringt, die durch Bündelung ihrer jeweiligen Kompetenzen – wie präzise Kenntnisse der tatsächlichen Bedarfe, Ideen, Methodenwissen oder technologisches Know-how – gemeinsam innovative Lösungen entwickeln und umsetzen können. Zugleich erschließt die Plattform weitere Unterstützung wie Beratung, Kompetenzvermittlung und finanzielle Förderung.

  • Die Civic Innovation Platform (CIP) zielt auf eine beteiligungsorientierte soziale Technikgestaltung von Künstlicher Intelligenz und erprobt verschiedene Instrumentarien zur Unterstützung von partizipativen und kollaborativen gesellschaftlichen Innovationsprozessen. CIP ist ein Projekt der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft im BMAS. Grundlage des Projektes ist die Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung, in der sich die Bundesregierung unter anderem dazu verpflichtet, KI „verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert“ zu entwickeln und zu nutzen und „im Rahmen eines breiten gesellschaftlichen Dialogs und einer aktiven politischen Gestaltung (…) ethisch, rechtlich, kulturell und institutionell in die Gesellschaft“ einzubetten. In diesem Sinne zielt das Projekt auf eine breite gesellschaftliche Aneignung und Gestaltung der Technologie zum Nutzen des Allgemeinwohls.

  • Die Civic Innovation Platform (CIP) möchte dazu beitragen, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen (Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft) miteinander zu vernetzen, um neue Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen und Bedarfe zu entwickeln. Wir wollen optimale Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer gute Ideen zu innovativen Projekten wachsen können. Unser Augenmerk liegt dabei auf dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zum Nutzen aller. Dabei steht neben dem Innovations- auch das Kooperationspotenzial im Zentrum: Partner*innen werden bei der gemeinschaftlichen Entwicklung von Ideen und Projektvorhaben für den gemeinwohlorientierten Einsatz von KI-Technologie und deren Transfer in die Praxis durch unterschiedliche Arten der finanziellen Förderung sowie Workshop- und Beratungsangebote unterstützt.

  • Gefördert werden gemeinwohlorientierte Innovationen, die KI-Technologie – etwa maschinelles Lernen oder Mustererkennung – nutzen. Da es sich bei der Civic Innovation Platform um ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales handelt, müssen die Vorhaben einen deutlich erkennbaren Zusammenhang zu den Handlungsfeldern des Ministeriums aufweisen. Dazu gehören Themen wie Zukunft und Qualität der Arbeit, Arbeitsschutz, betriebliche Mitbestimmung, Aus- und Weiterbildung, Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, Rente, Integration, Inklusion, Diversität und Teilhabe.

Unsere Kooperationspartner*innen

  • Matthias Peissner steht an eine Wand gelehnt vor einer Stahltreppe.

    Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

    Dr. Matthias Peissner, Institutsdirektor, Leiter Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion

    „Die Technologien der Künstlichen Intelligenz besitzen das Potenzial für umwälzende Veränderungen. Letztlich geht es aber immer um die Frage: Kann eine technologische Neuerung auch einen Beitrag für eine bessere Welt leisten? KI kann!“

  • Annika Krellmann

    Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)

    Anika Krellmann, Referentin im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement der KGSt

    „Ohne die Menschen bleibt KI nur eine Technologie. Um die Lebens-, Arbeits- und Standortqualität in Kommunen zu verbessern, braucht es Innovationen."

  • Porträt von Andreas Bethke
    © BDSV/Ziebe

    Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.

    Andreas Bethke, Geschäftsführer

    „Digitalisierung und künstliche Intelligenz können uns auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft voranbringen, wenn sie konsequent barrierefrei gedacht und umgesetzt werden."

  • Adriana Groh steht vor einem Bücherregal

    Prototype Fund

    Adriana Groh, Director

    „Förderung für KI-Technologie muss den Anspruch haben, auch und insbesondere Entwicklungen mit sozialem Mehrwert zu fördern. Öffentliche Förderung für quelloffene und gemeinwohlorientierte Software, wie sie auch der Prototype Fund betreibt, macht die Zivilgesellschaft als Innovationstreiber und wichtigen Kooperationspartner sichtbar.“

  • Katrin Elsemann steht in einem Raum

    Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V.

    Katrin Elsemann, Geschäftsführerin

    „Unsere Gesellschaft steht vor großen Umbrüchen. Klimawandel, Demografischer Wandel, Verstädterung, Digitalisierung der Arbeitswelt und Integration sind einige davon.“

  • Oliver Suchy vom Deutschen Gewerkschaftsbund spricht vor Menschen

    Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

    Oliver Suchy, Abteilungsleiter „Digitale Arbeitswelten und Arbeitsweltberichterstattung“

    „Wir hoffen, dass die Civic Innovation Platform eine neue Dynamik auslöst, um KI für gute Arbeit und gesellschaftliche Inklusion noch fruchtbarer zu machen.“

  • Paul Wolter

    Bundesverband Deutsche Startups e.V.

    Paul Wolter, Teamleiter Politik & Kommunikation

    „KI ist eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft und spielt heute schon eine übergeordnete Rolle für Start-ups. Nach unserem Verständnis ist es dabei von zentraler Bedeutung diese Technologie für gemeinwohlorientierte Geschäftsmodelle zu nutzen."

  • Dr. Gerhard Timm
    © BAGFW/Dirk Hasskarl

    Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)

    Dr. Gerhard Timm, Geschäftsführer

    „KI-Technologien werden unsere Welt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten massiv verändern. Dafür gibt es sehr bedrohliche Szenarien eines totalen Staates und einer völlig enthemmten Profitwirtschaft, die KI nutzt, um die alten Ausbeutungs- und Machtverhältnisse für die Zukunft zu sichern. Es gibt aber auch Szenarien, diese Technologien in den Dienst humanistischer Werte zu stellen."

    Bild: © BAGFW/Dirk Hasskarl

  • Daniel Abbou, ein Mann mit Brille, steht vor einer Backsteinmauer.

    KI Bundesverband

    Daniel Abbou, Geschäftsführer

    „Der KI Bundesverband freut sich sehr, an der Civic Innovation Platform als Partner beteiligt zu sein. Künstliche Intelligenz kann in vielen Bereichen der Gesellschaft einen positiven Effekt haben."

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